Heute haben wir in der Wachgruppe einen ganz besonderen Mittag erlebt. Ausgangspunkt war die Kindheit von Friedrich Fröbel, dem Begründer des Kindergartens. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, wie Kinder früher gespielt haben – mit einfachen Materialien, viel Fantasie und ohne Plastikspielzeug.
Die Kinder waren neugierig und schnell im Austausch: Wie sahen Spielsachen früher aus? Woraus wurden sie gemacht? Und womit spielen wir heute? Auch persönliche Erinnerungen fanden ihren Platz – Geschichten aus meiner eigenen Kindheit haben die Runde lebendig gemacht und eine Brücke zwischen damals und heute geschlagen.
Im Anschluss wurde es ganz praktisch: Spielerisch haben wir uns dem Zahlenraum bis zehn genähert. Mit natürlichen Materialien und viel Bewegung haben die Kinder gezählt, Mengen verglichen und sortiert. Ob beim Ordnen von Gegenständen, beim Zuordnen von Zahlen oder beim gemeinsamen Entdecken von „mehr“ und „weniger“ – das Lernen geschah ganz nebenbei und mit viel Freude.
Im Sinne Fröbels stand dabei das selbsttätige Entdecken im Mittelpunkt. Die Kinder konnten ausprobieren, hinterfragen und eigene Lösungen finden. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung sie sich auf die Aufgaben eingelassen haben.
Ein Mittag, der gezeigt hat: Lernen beginnt im Spiel – und manchmal lohnt sich der Blick zurück, um neue Wege für heute zu finden.




