In Anlehnung an die Ideen von Friedrich Fröbel zeigten Kinder ihre selbst gestalteten kleinen Schatzkästchen. Jedes Kästchen erzählte eine eigene Geschichte und machte sichtbar, wie kreativ und individuell Kinder denken und gestalten.
Anton erklärte begeistert, er wolle in seinem Kästchen ein Luftkissen gefangen halten – unsichtbar, aber dennoch ein besonderer Schatz. Lina und Ayliz entschieden sich für etwas sehr Persönliches: In ihren Kästchen möchten sie den Schmuck ihrer Eltern aufbewahren und damit etwas Wertvolles schützen.
Die Arbeiten verdeutlichen, wie unterschiedlich Kinder den Begriff „Schatz“ verstehen – spielerisch, fantasievoll oder verbunden mit Familie und Erinnerung. Ganz im Sinne Fröbels wurden die Schatzkästchen zu Ausdrucksformen von Kreativität, Vorstellungskraft und eigenem Erleben.