Entdecken, Forschen und Staunen
Endlich war es soweit – unsere neue Spurenwerkstatt wurde eröffnet. Mit großer Neugier und leuchtenden Augen erkundeten die Kinder die vielfältigen Materialien und Möglichkeiten.
Ob Fuß-, Hand- oder Naturspuren, Muster im Sand, Abdrücke mit verschiedenen Gegenständen oder kreative Experimente mit Farben – überall wurde ausprobiert, geforscht und entdeckt. Die Begeisterung war riesig und der Spaß kam dabei nicht zu kurz.
Unsere Spurenwerkstatt lädt die Kinder dazu ein, ihre Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erforschen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Spielerisch werden dabei Beobachtungsgabe, Feinmotorik, Fantasie und naturwissenschaftliches Denken gefördert.
Die strahlenden Gesichter der Kinder zeigten deutlich: Die Eröffnung unserer Spurenwerkstatt war ein voller Erfolg und wird sicher noch viele spannende Entdeckungen bereithalten.
















In der Spurenwerkstatt liegen die Briefumschläge für Kummerkasten / Beschwerdekasten mit vorgefertigten Gefühlsbildern anbei. Es soll der erste Weg sein, um das Beschwerdemanagement zu nutzen, auch schon für die Jüngsten. Die Kinder werden an die Hand genommen und dabei unterstützt und im Anschluss gemeinsam zum Kummerkasten begleitet. Dabei steht die Erfahrung “Meine Gefühle sind wichtig und jemand hört mir zu” im Vordergrund. Die Spurenwerkstatt kann so zum ersten Schritt des Beschwerdemanagements werden. Nicht nur sichtbare Spuren werden in der Spurenwerkstatt hinterlassen, sondern auch emotionale Spuren.
In der Spurenwerkstatt liegt eine kleine Auswahl an Gefühlskarten oder Gefühlsstempeln bereit. Die Kinder wählen ein Gefühl aus, stecken die Karte in ihren Briefumschlag und bringen ihn gemeinsam mit der pädagogischen Fachkraft zum Kummerkasten. Im Anschluss erfolgt eine direkte Rückmeldung: “Schau mal, hier ist dein Brief. Du hast gezeigt, dass du traurig warst.” Man kann die Gefühlskarte noch einmal ansehen und das Gefühl benennen. Danach folgt eine gemeinsame Lösung, wie “Stopp” sagen, eine Umarmung, ein Gespräch oder es wird andere Unterstützung angeboten. Zum Abschluss kann das Gefühl vom Sorgenfresser gegessen werden oder mit nach Hause genommen werden.
Im Kindercafe für Zweijährige sollte das Thema “Gefühle” parallel und regelmäßig besprochen werden. So lernen sie früh, dass Gefühle und Beschwerden willkommen sind und gemeinsam Lösungen gefunden werden. So wird aus dem Beschwerdemanagement ein wertschätzendes Ritual, das selbst die Jüngsten verstehen und aktiv nutzen können.
