Unser Fröbelfreitag verlief diesmal anders als geplant – und war gerade deshalb besonders fröblisch. Mit viel Neugier Kreativität haben die Kinder gebaut, musiziert und verschiedene Medien genutzt. In kleinen Rollenspielen mit Verkleidungen schlüpften sie in unterschiedliche Rollen und ließen ihrer Fantasie freien Lauf.
So entstand ein abwechslungsreicher Vormittag, der spielerisches Lernen, kreativen Ausdruck und gemeinsames Erleben miteinander verband – ganz im Sinne Friedrich Fröbels.







Zum Fröbel-Freitag drehte sich alles um unsere gefiederten Freunde. Gemeinsam haben wir Vogelfutter selbst hergestellt.
Zunächst suchten die Kinder verschiedene Körner aus. Anschließend wurde Kokosfett geschmolzen und mit den Körnern vermischt. Die fertige Masse füllten wir in Silikonförmchen und ließen sie fest werden.
So entstand für jedes Kind ein eigenes Vogelfutter, das mit nach Hause genommen werden konnte – bereit, im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt zu werden.
Eine schöne Aktion, bei der die Kinder nicht nur kreativ waren, sondern auch etwas über Natur, Nachhaltigkeit und den achtsamen Umgang mit Tieren gelernt haben.








Auch Gruppe 5 schloss sich am Freitag dem Fröbelfreitag an.
Diesmal stand bei ihnen alles unter dem Motto Motorik, Konzentration und Wiederholung der Grundformen.
Nach Friedrich Fröbel gehört das Fädeln zu einer klassischen Tätigkeit, die sinnliche Erfahrungen, feinmotorische Fähigkeiten und geistige Ordnung zu einem harmonischen Lernprozess verbindet.
Dabei erleben sich Kinder vor allem als Gestalter und kreative Künstler.
Beim Fädeln:
- greifen, halten und führen
die Kinder die Schnur - richten die Form
entsprechend aus - entscheiden über eine
wiederholende Reihenfolge - empfinden Kinder meist
eine innere Ausgeglichenheit - und erleben Erfolg durch
ein sichtbares Ergebnis
Durch die immer wiederkehrende Wiederholung von Formen und Farben entsteht darüber hinaus ein Gefühl von Sicherheit und Orientierung.








